Das bleiche Band

Wir fahren ach, so gern aufs Land
mit Lichtern, Sternen, blauem Band

Wir atmen durch, wir leben auf,
und lassen Launen ihren Lauf.

Nichts trübt den Blick zum Horizont.
Wie oft haben wir uns hier gesonnt?

Nun aber faucht ums Haus der Wind.
Die Esche spielt das wilde Kind.

Der See wächst über sich hinaus.
Der Maulwurf sucht ein trockenes Haus.

Ermüdet weist des Freundes Hand
auf das versunkene Sehnsuchtsland.

Wir schreiten schweigsam durchs Gebüsch,
und finden angelehnt den Tisch

vom Sommerfest im Schutz der Wand.
Hol ein mit mir das bleiche Band.

Längst ist die Wärme aufgebraucht.
Leg nach, auf dass die Esse raucht!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: