Unerwartete Beute

Es windet sich der Pfad.
Es geht ein Weg.
Indes die Straße führt,
führt von sich weg, weit fort.

Im Kofferraum verschnürt,
ein kleines Bündel Lust,
und unterm Headset ringt
um den Verstand ein Wort.

Schnell noch hinterlass ich hier,
feuchtwarm einen Fleck
am Wegrain dieser alten Welt, denkt er,
die zärtlich zieht mich über Bord

am Zipfel lang, die Böschung rauf.
Der Schotter knirscht, dann schluckt
das weiche Schweigen jeden Schritt.
Von ferne Schreien für den Sport.

Als plätschernd sich der Drang
am alten Stamme löst,
träumt er: Fang an und sing
von Pirsch und Hatz und Mord,

bevor auch du, gebrochenen Blicks,
Zweiglein im Maul …
zwölf lustige Endlein fantasierst dir fix
für irgendein Gedicht, – oh Lord!

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