Nase im Fluss

um der links willen
weichen wir wehmütig
dem schönen und schlafen
mit den anderen aus

wollte der wilde wein mir
den Zahn ziehen, höbe ich
gerade noch ein bein und
luftig ginge es weiter

mit der mondgöttin
kröche ich gestaltumwunden
ins bessere weiß
blass aber gelockt

bliebe ich gern und höbe
noch ein bein
stelzengangs mit der
nase im fluss

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4 Kommentare
  1. Schnupfen, nein, das habe ich nicht gemeint. Das Bild ist schon etwas konkreter. Zu übertragen allenfalls auf das Gefühl, eine kleine Mausenase zu haben, die leise zuckt und vibriert, unterdessen eine Ballettposition im flachen Wasser zu vollführen und eine präkäre Balance zu halten – So, oder so ähnlich.

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  2. Spaziergang mit Nasobem, mit gespitzten Lippen zu lesen. Oder was mit kitzligen Nymphen. Schöne Echos.

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      • Nur auf den Schnupfen hätte ich gern verzichtet. Aber wenn man von „Nase im Fluß“ spricht, klingt es schon wieder poetisch.

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