Vom Bett entbunden

Seit Tagen trage ich ein Gestell mit mir herum.
Es ist einfach aufzuklappen
und das macht es sehr bequem, so
eine Elle über dem Schwemmsand zu liegen.

Die Hände spielen Sanduhr,
und die Sonne dringt in die nackte Haut ein.

Wenn die Flut kommt, schaue ich dem Watt zu
bei seiner Verwandlung in Meeresboden.

Von ganz unten wühlt sich ein Lustwurm
durch die Müdigkeit der Wellen,
und der Wind haucht:

Steh‘ auf und wandle dich.
Lass Bett und Laken bei den Eiderenten.

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