Der Stein

Granit, altrosa und
blassweiß gesprenkelt,
die Haut meines Vaters im Winter.

Darunter eiserne Muskeln
vom Kneten des Unglücks
blank polierte Kastanien
je eine pro Manteltasche.

Und der Schrecken hat eine Schwester,
der nicht mehr zu helfen ist,
leise nicht noch laut.

Heute liegt er im Gras,
mit Geburts- und Sterbedaten
zweier Menschen graviert.

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