Das liebe Land

Ich möchte heute immerfort
dich nehmen bei der Hand.
Mich zieht‘s hinaus zum schönen Ort
Ach komm mit mir aufs liebe Land,

dorthin, wo die Deiche krümmer sind,
wo Mäuse rascheln, Dielen knarren
und manchmal weht ein schlimmer Wind.
Ich schleppe dir den schweren Karren.

Sollen sie uns ruhig erkennen.
Ja, wir sind anders. Sie sind‘s auch.
Hohe Stiefel, feuchte Fennen,
Beekenbrennen, riechst du den Rauch?

Leg‘ deinen Kopf an meine Seite.
Lies meine Träume laut und klar.
Blick durch die Esche in die Weite.
Ich kraule dir das feine Haar.

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