Nur dein Gesicht

Habe diesen Tag gedacht,
es war so schön wie nie.
Hab‘ dich auf den Weg gebracht.
Du kamst mir nah wie sie.

Ihr war das Wort so klar.
Es kroch ins Ohr
und kräuselte das Haar.
Es drang hervor
und sprach ganz wahr.

Habe eine Nacht verbracht
bei dir im Arm so nah.
Hab‘ mit dir so viel gelacht
und mich gefühlt wie ein Barbar,
der kam und stöhnte, ah,

ganz ich jetzt, ich ich ich
und du, die‘s nehmend sah,
spieltest mir das Ding an sich,
das wilde Paar
und bliebst bis morgens da.

Liegend schaute ich dich an und sah
dich stehen und wusste nicht,
was dich noch hält, ich spürte ja
in meiner Hand nur dein Gesicht,
in deiner aber mein Gewicht.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: