Der Schwager

Eine winzige Hand lastet auf seiner Schulter
mit dem Gewicht einer Familie.
Er spürt die Erleichterung,
es tragen zu dürfen.

Vor allem, ein anderer sein zu können,
kommt ihm erhebend vor,
als sie ihm ins Gesicht patscht
und die Brille von der Nase fegt.

Doch ihr zuliebe bleibt er, der er war,
denn er hat gelernt, im Bug die Welle zu erkennen,
in der Wolke die aufsteigende Luft,
und bei rotem Licht die Bremse zu treten.

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