Erwachen

Ein Meer bin ich, das
aus dem Dunst auftaucht und
unter einer sanften Dünung sich
noch einmal umwälzt.

Mit mir treten die Bewohner des Schattens
hinaus ans Licht. Sie werfen verknotete Laken
auf den großen weißen Stapel,
unter dem der Puls ruht,
neunundfünfzigmal pro Minute.

Ich wühle mich noch einmal in die Wäsche
und finde einen letzten Knopf, der sich löst
und mich freigibt
für einen Tag.

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