Für Dieter Reick, † 16. August 2012

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Es gibt nichts zu interpretieren,

nur anzugucken allerhand, sagt der Sohn
in dem verwaisten Haus,
Stillleben eines Künstlerdaseins.

Über dem Esstisch erkenne ich dennoch
inmitten einer Figurengruppe
mit wenigen Pinselstrichen sicher hingeworfen
den einen, der auf alles achtet,
den vielgesichtigen Vater Reick,
gleichzeitig zu- und abgewandt.

Sogar seine feste Hand entzieht er uns
in den umgebenden zittrigen Linien und Stationen,
dem Streckennetz zur letzten Reise.

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